Motorschaden nach dem Ölwechsel entsteht meist durch zu wenig Öl, eine lockere Ablassschraube, falsches Öl oder einen vergessenen Filter. Die Werkstatt haftet bei nachweisbarem Fehler und muss die Reparatur zahlen. Symptome zeigen sich binnen 24-48 Stunden: Öldrucklampe leuchtet, Motor klopft oder geht aus.
Das Wichtigste zuerst:
- Schaden tritt meist innerhalb von 24-48 Stunden auf
- Häufigste Ursachen: zu wenig Öl, falsches Öl, Ablassschraube nicht fest
- Werkstatt haftet bei nachweisbarem Fehler
- Reparatur kostet 3.000 bis 8.000 Euro
- Verkauf mit Motorschaden ist möglich – auch während laufendem Rechtsstreit
Wie entsteht ein Motorschaden nach dem Ölwechsel?
Zu wenig Öl eingefüllt
Der häufigste Fehler. Die Werkstatt füllt zu wenig Öl nach. Der Motor läuft trocken, Kolben und Lager fressen fest. Der Schaden zeigt sich meist nach 50 bis 200 Kilometern.
Ablassschraube sitzt nicht richtig
Die Ölwanne verliert nach und nach Öl. Sie bemerken es erst, wenn der Ölstand kritisch niedrig ist. Dann ist es oft zu spät – der Motor hat bereits Schaden genommen.
Falsches Öl verwendet
Jeder Motor braucht eine bestimmte Viskosität. 5W-30 statt 0W-20 klingt ähnlich – macht aber einen Unterschied. Das falsche Öl schmiert nicht richtig. Besonders bei modernen Motoren mit engen Toleranzen wird es kritisch.
Ölfilter vergessen oder falsch montiert
Sitzt der Filter nicht richtig, gelangt ungefilterte Öl in den Motor. Metallspäne und Schmutz zerstören die Lager. Manchmal vergisst die Werkstatt auch, den Filter überhaupt zu wechseln.
Alte Dichtung nicht entfernt
Die alte Filterdichtung bleibt kleben. Die neue kommt obendrauf. Der Filter dichtet nicht richtig ab. Öl läuft aus, der Druck bricht zusammen.
Woran erkennen Sie den Schaden?
Die Warnsignale treten meist innerhalb von 24 bis 48 Stunden auf:
- Öldrucklampe leuchtet dauerhaft – Motor sofort abstellen!
- Klopfende oder rasselnde Geräusche aus dem Motorraum
- Metallisches Klappern beim Beschleunigen
- Ölflecken unter dem Auto nach dem Parken
- Motor geht plötzlich aus während der Fahrt
Sobald die Öldrucklampe aufleuchtet: Motor abstellen. Weiterfahren verschlimmert den Schaden nur. Jede Sekunde ohne Öldruck zerstört mehr.
Dokumentieren Sie alles, holen Sie ein unabhängiges Gutachten ein und schalten Sie bei Verweigerung einen Anwalt ein. Die Reparatur kostet 3.000 bis 8.000 Euro – alternativ können Sie das Auto mit Motorschaden verkaufen und parallel den Schadensersatzanspruch verfolgen.
Wer haftet für den Schaden?
Die Werkstatt haftet, wenn sie den Fehler gemacht hat. Das müssen Sie aber nachweisen. Dokumentieren Sie alles:
- Zeitpunkt des Ölwechsels notieren
- Kilometerstand bei Abholung merken
- Erste Symptome festhalten (wann, wo, welche Anzeichen)
- Fotos von Ölpfützen machen
- Nichts selbst reparieren – Beweislage sichern
Lassen Sie den Schaden von einer unabhängigen Werkstatt begutachten. Die Originalwerkstatt wird selten eigene Fehler zugeben. Ein Gutachten kostet 300 bis 800 Euro – aber es beweist die Ursache.
Ihre Rechte: Die Werkstatt muss den Motor reparieren oder die Kosten übernehmen. Bei Totalschaden zahlt sie den Wiederbeschaffungswert. Verweigert die Werkstatt die Haftung, schalten Sie einen Anwalt ein. Viele Rechtsschutzversicherungen übernehmen die Kosten.
Reparatur oder Verkauf – was macht mehr Sinn?
Ein neuer Motor kostet beim Durchschnittsauto 3.000 bis 8.000 Euro. Arbeitszeit eingerechnet. Die Werkstatt verhandelt möglicherweise monatelang, streitet die Schuld ab, schiebt Gutachten hin und her.
Währenddessen steht Ihr Auto. Jeden Monat zahlen Sie Versicherung. Das Auto verliert weiter an Wert. Die Batterie entlädt sich, Dichtungen werden spröde, Bremsscheiben rosten.
Selbst wenn die Werkstatt am Ende zahlt: Der Schaden bleibt in der Fahrzeughistorie. Spätere Käufer werden misstrauisch. „Motorschaden nach 60.000 km? Nein danke.“
Viele verkaufen das Auto mit Schaden und nutzen das Geld als Anzahlung für ein neues Fahrzeug. Der Rechtsstreit läuft parallel weiter. Gewinnen Sie, bekommen Sie zusätzlich Geld von der Werkstatt.
So verkaufen Sie Ihr Auto mit Motorschaden
Wir kaufen Autos mit Motorschaden bundesweit an – auch während laufender Rechtsstreitigkeiten. Sie füllen online ein Formular aus, laden Fotos hoch, bekommen innerhalb von 24 Stunden ein Angebot.
Der Ablauf:
- Kostenlose Bewertung ohne Verpflichtung
- Angebot basiert auf Restwert (Karosserie, Ausstattung, Baujahr)
- Kostenlose Abholung bei Ihnen – auch wenn das Auto nicht fährt
- Sofortige Barauszahlung vor Ort
- Wir übernehmen alle Formalitäten
Sie können das Geld sofort nutzen. Der Rechtsstreit mit der Werkstatt läuft weiter. Gewinnen Sie, erhalten Sie zusätzlich die Differenz zum ursprünglichen Fahrzeugwert.
Häufige Fragen zum Verkauf
„Darf ich das Auto verkaufen, obwohl die Werkstatt schuld ist?“
Ja. Das Eigentumsrecht liegt bei Ihnen. Sie können jederzeit verkaufen. Der Schadensersatzanspruch gegen die Werkstatt bleibt bestehen.
„Was bekomme ich noch für ein Auto mit Motorschaden?“
Rechnen Sie mit 15 bis 30 Prozent des ursprünglichen Marktwerts. Ein Golf 7 mit 120.000 km, Wert normalerweise 8.000 Euro, bringt mit Motorschaden noch 1.500 bis 2.400 Euro.
„Muss ich den Schaden beim Verkauf erwähnen?“
Unbedingt. Verschweigen Sie den Motorschaden, macht sich der Käufer anfechtbar. Bei uns müssen Sie sich keine Sorgen machen – wir kaufen gezielt defekte Fahrzeuge.
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