Bei der Inzahlungnahme sparen Sie Zeit und Aufwand – das Autohaus rechnet Ihr Altfahrzeug direkt gegen den Neuwagen. Nachteil: Sie bekommen 10-30% weniger als beim Privatverkauf. Der Privatverkauf bringt mehr Geld, kostet aber Zeit durch Inserate, Besichtigungen und Verhandlungen. Als dritte Option bietet der professionelle Ankauf einen Mittelweg: Sie verkaufen schnell und bequem, bekommen aber einen fairen Marktpreis ohne die Nachteile beider Varianten.
Das Wichtigste zuerst:
- Inzahlungnahme ist bequem, kostet aber 10-30% Gewinn
- Privatverkauf bringt am meisten Geld, frisst aber Zeit und Nerven
- Professioneller Ankauf kombiniert Geschwindigkeit mit fairem Preis
- Bei Finanzierung kann Inzahlungnahme steuerlich günstiger sein
- Defekte oder alte Autos bringen privat kaum mehr als beim Ankauf
Sie wollen ein neues Auto. Das alte muss weg. Jetzt die Frage: Zum Händler geben oder selbst verkaufen?
Was ist eine Inzahlungnahme überhaupt?
Das Autohaus nimmt Ihr altes Fahrzeug und rechnet den Wert gegen den Kaufpreis des neuen Autos. Sie zahlen nur die Differenz. Klingt praktisch – ist es auch. Aber praktisch heißt nicht automatisch günstig.
So läuft es ab: Sie fahren mit Ihrem alten Auto zum Händler. Der Verkäufer begutachtet es kurz, macht einen Preis. Sie verhandeln über Neu- und Gebrauchtwagen gleichzeitig. Am Ende steht ein Gesamtpaket.
Das Problem: Sie wissen nicht genau, was Ihr altes Auto wirklich bringt. Der Händler jongliert mit zwei Zahlen. Gibt er Ihnen mehr für den Gebrauchten, verdient er weniger am Neuwagen. Gibt er weniger, schreckt Sie das ab. Ein klassisches Verhandlungsspiel.
Vorteile der Inzahlungnahme
- Null Zeitaufwand: Keine Inserate schreiben, keine Fotos machen, keine Besichtigungen
- Keine Verhandlungen mit Fremden: Sie sprechen nur mit dem Autohaus
- Papiere bleiben einfach: Das Autohaus kümmert sich um Abmeldung und Verkauf
- Direkter Umstieg: Altes Auto abgeben, neues mitnehmen – am selben Tag
- Steuervorteile bei Finanzierung: Der niedrigere Kaufpreis senkt die monatliche Rate
- Garantie bleibt unberührt: Kein Ärger mit Privatverkauf-Gewährleistung
Besonders praktisch, wenn Ihr Auto schon verkauft sein muss. Umzug ins Ausland, Jobwechsel, neues Auto steht schon beim Händler. Keine Zeit für wochenlange Verkaufsversuche.
Nachteile der Inzahlungnahme
- 10-30% weniger Geld: Der Händler muss verdienen, kalkuliert Aufbereitung und Risiko ein
- Intransparente Preisfindung: Sie wissen nicht, was Ihr Auto wirklich einbringt
- Verhandlungstrick: Hoher Inzahlungnahmepreis, aber weniger Rabatt beim Neuwagen
- Druck beim Neukauf: Sie fühlen sich verpflichtet, dort zu kaufen
- Schlechte Bewertung bei Mängeln: Jede Delle, jeder Kratzer senkt den Preis drastisch
Rechenbeispiel: Ihr Golf 7 ist privat 12.000 Euro wert. Das Autohaus bietet 9.000 Euro Inzahlungnahme. Sie verlieren 3.000 Euro – ein Viertel des Werts. Dafür sparen Sie Zeit und Aufwand.
Vorteile beim Privatverkauf
- Maximaler Erlös: Sie bekommen den vollen Marktwert, keine Händlermarge
- Volle Kontrolle: Sie entscheiden, wann und zu welchem Preis Sie verkaufen
- Direkte Verhandlung: Kein Zwischenhändler, der mitverdient
- Ehrliche Preisfindung: Der Markt zeigt, was Ihr Auto wert ist
- Große Käufergruppe: Privatleute zahlen oft mehr als Händler
Ein gepflegter Golf 7 mit Vollausstattung bringt privat schnell 2.000 bis 3.000 Euro mehr als in Inzahlungnahme. Bei einem BMW oder Mercedes sind es oft 4.000 bis 6.000 Euro Unterschied.
Nachteile beim Privatverkauf
- Enormer Zeitaufwand: Inserat schreiben, Fotos machen, Anfragen beantworten
- Viele Besichtigungen: Terminkoordination, oft kommt niemand oder sagt kurzfristig ab
- Nervige Verhandlungen: Jeder will den Preis drücken, manche sind respektlos
- Gewährleistungsrisiko: Ein Jahr Sachmängelhaftung, auch bei „gekauft wie gesehen“
- Betrugsrisiko: Falschgeld, nicht gedeckte Schecks, Probefahrt-Diebstahl
- Zwei Autos gleichzeitig: Sie zahlen doppelt Versicherung während der Verkaufsphase
Dazu kommen die Zeitfresser: Anfragen von Leuten, die nur den Preis drücken wollen. „Letztes Angebot 7.000 Euro, das Auto ist doch schon alt.“ Besichtigungen, bei denen der Interessent nach 5 Minuten wieder geht. Telefonterror von dubiosen Händlern.
Wann lohnt sich welche Variante?
Inzahlungnahme macht Sinn bei:
- Älteren Autos mit geringem Wert (unter 5.000 Euro)
- Fahrzeugen mit Mängeln oder Unfallschaden
- Zeitdruck (Umzug, Job, neues Auto steht schon bereit)
- Wenig Lust auf Verhandlungen und Papierkram
- Finanzierung des Neuwagens (niedrigerer Kaufpreis senkt Rate)
Privatverkauf lohnt sich bei:
- Gepflegten Fahrzeugen mit hohem Marktwert
- Beliebten Modellen mit guter Nachfrage
- Genug Zeit für Verkaufsprozess (4-8 Wochen einplanen)
- Verhandlungsgeschick und Geduld
- Bereitschaft, Risiken wie Gewährleistung zu tragen
Rechenbeispiel konkret:
Golf 7, Baujahr 2018, 80.000 km, gepflegt
- Privatverkauf: 13.500 Euro (realistischer Marktpreis)
- Inzahlungnahme: 10.000 Euro (Händlerangebot)
- Unterschied: 3.500 Euro
Sind Ihnen 3.500 Euro die Zeit und den Aufwand wert? Haben Sie 6 Wochen Zeit? Dann verkaufen Sie privat. Brauchen Sie das neue Auto in zwei Wochen? Dann nehmen Sie die Inzahlungnahme.
Die dritte Option: Professioneller Ankauf
Es gibt einen Mittelweg zwischen Inzahlungnahme und Privatverkauf: der professionelle Autoankauf. Sie verkaufen Ihr Auto schnell und unkompliziert, bekommen aber einen fairen Marktpreis.
So funktioniert es bei uns:
- Online-Bewertung in 3 Minuten
- Konkretes Angebot innerhalb von 24 Stunden
- Kostenlose Abholung bundesweit
- Sofortige Barauszahlung vor Ort
- Wir übernehmen alle Formalitäten
Der Preis liegt zwischen Inzahlungnahme und Privatverkauf – meist 5-15% unter dem privaten Marktwert, aber deutlich über dem Händlerangebot. Sie sparen Zeit, vermeiden Stress und bekommen trotzdem einen fairen Preis.
Beispielrechnung:
- Privatverkauf: 13.500 Euro (aber 6 Wochen Aufwand)
- Professioneller Ankauf: 12.000 Euro (erledigt in 2 Tagen)
- Inzahlungnahme: 10.000 Euro
Sie verdienen 2.000 Euro mehr als bei Inzahlungnahme, sparen aber die Nerven des Privatverkaufs.
Welche Fehler Sie vermeiden sollten
Fehler bei Inzahlungnahme:
- Erstes Angebot sofort annehmen ohne Vergleich
- Nur den Gesamtpreis verhandeln, nicht einzeln Neu- und Gebrauchtwagen
- Sich unter Druck setzen lassen („Angebot gilt nur heute“)
- Keine unabhängige Bewertung vorher einholen
Fehler bei Privatverkauf:
- Preis zu hoch ansetzen – Auto verkauft sich wochenlang nicht
- Schlechte Fotos oder unvollständige Beschreibung
- Probefahrt ohne Führerscheinkopie und Personalausweis
- Barzahlung akzeptieren ohne Geld zu prüfen
- „Gekauft wie gesehen“ im Vertrag – schützt nicht vor Gewährleistung
Unser Angebot: Schnell verkaufen ohne Verlust
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