Vom Kommunisten-Kombi zum Kassenknüller: Die erstaunliche Geschichte von Dacia
Die Geschichte von Dacia ist der beste Beweis, dass man nicht schick sein muss, um erfolgreich zu sein. Ursprünglich 1966 in Rumänien gegründet, baute Dacia jahrzehntelang den 1300 – im Grunde ein Renault 12 mit kommunistischem Charme und Wartezeiten, die Gebrauchtwagen teurer machten als Neuwagen. Irgendwann in den 90ern sagte sich Renault: „Moment mal, wir können diesen Pragmatismus doch zu Geld machen!“
Die wahre Magie begann nach der Übernahme 1999. Der Auftrag war klar: Bauen Sie das billigste, robusteste Auto der Welt. Das Ergebnis war der Dacia Logan (2004), der in Deutschland einschlug wie ein Sparpreis-Meteorit. Ein vollwertiges neues Auto zum Preis eines besseren Gebrauchtwagens – das war fast schon unverschämt.
Inzwischen ist Dacia kein Geheimtipp mehr, sondern der unangefochtene Champion der ehrlichen Mobilität. Der Duster (2010) bewies, dass man auch ein SUV fahren kann, ohne sein halbes Erspartes zu opfern. Die Philosophie ist herrlich einfach: Weniger Elektronik, weniger Schnickschnack, weniger Werkstattbesuche. Dacia liefert das genaue Gegenteil des modernen, überteuerten Auto-Wahnsinns. Die Zahlen belegen den Erfolg: Dacia wächst, weil es einen riesigen Markt für Menschen gibt, die einfach nur von A nach B wollen, ohne dafür ein Studium in Infotainment-Systemen absolvieren zu müssen. Dacia beweist: Wer ehrlich ist, gewinnt. Und das schont das Portemonnaie.