Die 1.6- und 2.0-Multijet-Diesel lösten ab 2008 den bekannten 1.9 JTD ab. Zuerst kamen sie im Fiat Bravo und Lancia Delta. Später trieben sie Alfa Giulietta, Fiat 500X, Tipo, Doblò, Jeep Renegade und Compass an. Beide Motoren teilen sich die Grundkonstruktion mit 16 Ventilen und Zahnriemen. Bei Alfa Romeo heißen sie JTDm, bei Suzuki 1.6 DDiS.
Die Motoren gelten als kräftig und ziemlich robust. Problemzonen sind Abgasnachbehandlung, Ladeluftschläuche und Dichtungen. Ernst wird es, wenn die Ölversorgung leidet. Diese Seite erklärt die bekannten Schwachstellen, typische Kosten und die Frage, ob sich eine Reparatur lohnt.
Das Wichtigste in Kürze
- 1.6 und 2.0 Multijet sind verwandte Vierzylinder-Diesel mit Zahnriemen.
- Die Grundmechanik gilt als robust, Kurzstrecke setzt AGR und DPF zu.
- Ladeluftschläuche reißen häufiger und lösen Notlauf aus.
- Eine nachlassende Ölpumpe oder undichte Pumpendichtung kann zu schweren Lagerschäden führen.
- Der Zahnriemen muss nach Herstellervorgabe gewechselt werden.

