Der Skyactiv-D 2.2 ist der Diesel, mit dem Mazda 2012 ungewöhnliche Wege ging. Er hat eine sehr niedrige Verdichtung von 14:1 und zwei Turbolader, die nacheinander arbeiten. Dadurch kam er ohne Stickoxid-Katalysator durch die Euro-6-Norm. Sie finden ihn im Mazda 6, im CX-5 und im Mazda 3.
Der Motor ist kräftig und sparsam. Frühe Exemplare bis etwa Ende 2015 hatten jedoch mit Verkokung, Steuerkette, Nockenwellen und Turboladern zu kämpfen. Spätere Motoren gelten als deutlich besser. Hier lesen Sie, welche Schäden typisch sind und wie Sie sie erkennen.
Das Wichtigste in Kürze
- Frühe Skyactiv-D von 2012 bis etwa 2015 sind deutlich anfälliger als spätere.
- Ruß lagert sich im Ansaugtrakt, an Ventilen und am Turbo ab.
- Der Ölstand kann durch Diesel im Öl steigen, wenn der Partikelfilter oft abbricht.
- Steuerkette und Nockenwellen zeigten bei frühen Motoren vorzeitigen Verschleiß.
- Viel Kurzstrecke ist für diesen Motor die größte Belastung.

