Theta II ist die Vierzylinder-Benzinerfamilie von Hyundai und Kia für Mittelklasse und SUVs. Es gibt sie als 2.0 und 2.4 mit Saugrohreinspritzung (MPI), als 2.4 GDI mit Direkteinspritzung und als 2.0 T-GDI mit Turbo. In Deutschland stecken die Motoren vor allem im ix35 und Sportage 2.0, im Santa Fe und Sorento 2.4 sowie im Kia Optima GT. Auch der 2.0 T-GDI im i30 N und Kona N gehört zur Theta-II-Familie. Wichtig: Nicht jeder 2.0 GDI ist ein Theta II. Hyundai und Kia bauten parallel die Nu-Familie. Prüfen Sie deshalb den Motorcode.
Bekannt wurde die Baureihe durch Pleuellagerschäden, die vor allem in Nordamerika und Korea zu großen Rückrufen führten. Hier lesen Sie, was dahintersteckt, wie Sie einen Lagerschaden erkennen und wann sich die Reparatur lohnt.
Das Wichtigste in Kürze
- Theta-II-Motoren können durch Pleuellagerschäden plötzlich ausfallen.
- Ursache waren laut Hyundai Bearbeitungsrückstände aus der Fertigung, die Ölkanäle verengten.
- Die großen Rückrufe liefen vor allem in den USA, Kanada und Korea.
- Bei MPI-Versionen können Bruchstücke des Vorkatalysators Riefen in den Zylindern verursachen.
- Klopfgeräusche aus dem Motor sind ein Warnsignal und sollten sofort geprüft werden.

