Was den Wert eines Hybrids bestimmt
Wie bei jedem Gebrauchtwagen zählen Alter, Laufleistung, Ausstattung und Pflegezustand. Beim Hybrid kommt die Hochvoltbatterie dazu. Sie altert mit der Zeit und verliert an Kapazität. Beim Mild- und Vollhybrid ist der Akku klein und meist robust. Beim Plug-in-Hybrid ist er größer und spielt für den Wert eine größere Rolle.
Viele Hersteller geben auf die Hybridbatterie eine eigene Garantie, häufig 8 Jahre oder eine bestimmte Laufleistung. Manche verlängern sie, wenn das Auto regelmäßig in der Vertragswerkstatt geprüft wird. Eine noch laufende Garantie ist ein starkes Verkaufsargument.
Beim Plug-in-Hybrid fragen Käufer auch, wie oft das Auto geladen wurde. Wurde es fast nur mit Benzin gefahren, hat der Verbrenner mehr gearbeitet. Wurde es regelmäßig geladen, ist der Verbrennungsmotor oft weniger beansprucht. Ehrliche Angaben dazu wirken glaubwürdig.
Auch der Verbrauch ist ein Verkaufsargument. Notieren Sie den realen Durchschnittsverbrauch aus dem Bordcomputer, nicht nur die Herstellerangabe. Beim Plug-in-Hybrid sollten Sie Strom- und Kraftstoffverbrauch getrennt nennen. Gerade Käufer, die zum ersten Mal einen Hybrid fahren, wollen wissen, was sie im Alltag erwartet. Konkrete Erfahrungswerte aus Stadt, Land und Autobahn helfen ihnen bei der Entscheidung.