EU-Reimport und Importfahrzeug verkaufen – ehrlich, gut vorbereitet, zum fairen Preis

Viele Autofahrer haben ihr Fahrzeug als EU-Reimport gekauft. Der Grund war oft ein günstigerer Preis im Vergleich zum deutschen Händler. Beim Wiederverkauf fragen sich viele: Ist mein Auto jetzt weniger wert? Und muss ich den Import überhaupt erwähnen?

In diesem Ratgeber erfahren Sie, was ein Reimport genau ist, wie Käufer darauf reagieren und wie Sie Ihr Fahrzeug fair und rechtssicher verkaufen. Auch auf Importe von außerhalb der EU gehen wir kurz ein.

Inhalt
  1. Was ist ein EU-Reimport?
  2. Warum Reimporte oft etwas weniger erzielen
  3. So entkräften Sie die Vorbehalte
  4. Ehrlichkeit im Kaufvertrag
  5. Verkaufswege und Preisfindung
  6. Verkauf an Autoankauf Stern

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein EU-Reimport ist technisch meist identisch mit einem deutschen Fahrzeug.
  • Am Markt erzielen Reimporte oft etwas geringere Preise – je nach Modell und Ausstattung.
  • Sie sollten den Import offen angeben, auch im Kaufvertrag.
  • Vollständige Unterlagen wie COC-Papier und Serviceheft schaffen Vertrauen.

Was ist ein EU-Reimport?

Ein EU-Reimport ist ein Neuwagen, der für einen anderen EU-Markt gebaut oder dort ausgeliefert und dann nach Deutschland gebracht wurde. Oft war das Auto im Ausland kurz zugelassen, etwa als Tageszulassung. Manchmal wurde es auch direkt importiert und erst in Deutschland zugelassen.

Technisch unterscheiden sich EU-Fahrzeuge meist kaum von deutschen Modellen. Sie haben eine EU-Typgenehmigung und ein COC-Papier, die Übereinstimmungsbescheinigung des Herstellers. Unterschiede gibt es eher bei der Ausstattung. Manche Pakete sind anders zusammengestellt, Navigationssysteme haben andere Karten oder die Bedienungsanleitung liegt in einer anderen Sprache bei.

Davon zu unterscheiden sind Importe aus Ländern außerhalb der EU, etwa aus den USA oder Japan. Diese Fahrzeuge brauchen für die Zulassung in Deutschland oft eine Einzelgenehmigung nach § 21 StVZO und teils technische Umbauten, zum Beispiel an der Beleuchtung.

Warum Reimporte oft etwas weniger erzielen

Viele Käufer sind bei Reimporten vorsichtig. Teils aus Unwissen, teils aus Erfahrung. Diese Gründe hören Sie häufig:

Wie stark sich das auf den Preis auswirkt, ist sehr unterschiedlich. Bei älteren Fahrzeugen mit hoher Laufleistung spielt die Herkunft oft kaum noch eine Rolle. Hier zählen vor allem Zustand und Wartung. Bei jungen Fahrzeugen mit hohem Wert achten Käufer dagegen genauer auf Ausstattung, Garantie und Historie. Eine feste Faustregel für den Abschlag gibt es nicht.

  • Ausstattung weicht von der deutschen Serienausstattung ab
  • Ein ausländischer Vorbesitz oder eine Tageszulassung steht in der Historie
  • Unsicherheit bei Garantie und Kulanz durch den Hersteller
  • Fremdsprachige Bedienungsanleitung oder Menüs
  • Unklarheit über die Wartungshistorie im Ausland

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So entkräften Sie die Vorbehalte

Die meisten Bedenken lassen sich mit guten Unterlagen ausräumen. Legen Sie das COC-Papier, das Serviceheft und Rechnungen vor. Zeigen Sie, dass alle Inspektionen in einer Fachwerkstatt gemacht wurden. Ein gepflegter Reimport mit lückenloser Historie steht einem deutschen Fahrzeug kaum nach.

Zur Garantie gilt: Die Herstellergarantie für Neuwagen gilt in der Regel EU-weit. Sie beginnt meist mit dem Datum der Erstzulassung oder Auslieferung, auch wenn diese im Ausland war. Prüfen Sie die genauen Bedingungen Ihres Herstellers und nennen Sie die Restlaufzeit in der Anzeige.

Beschreiben Sie die Ausstattung genau. Listen Sie Extras auf, die Ihr Auto hat. Haben Sie bei der Bedienungsanleitung eine deutsche Version, legen Sie diese bei. Oft kann eine Werkstatt auch die Menüsprache oder Kartendaten umstellen. Das kostet meist wenig und nimmt Käufern ein Argument.

Hilfreich ist auch ein Ausstattungsnachweis vom Hersteller. Viele Marken können anhand der Fahrzeug-Identifizierungsnummer eine Liste der ab Werk verbauten Ausstattung erstellen. Fragen Sie dazu bei einer Vertragswerkstatt nach. Mit einer solchen Liste belegen Sie, was Ihr Auto wirklich an Bord hat. Das ist besonders nützlich, wenn die Ausstattungsbezeichnungen im Ausland anders lauten als in Deutschland.

Prüfen Sie außerdem, ob alle Rückrufe und Software-Updates durchgeführt wurden. Auch das kann die Vertragswerkstatt anhand der Fahrzeug-Identifizierungsnummer klären.

Ehrlichkeit im Kaufvertrag

Geben Sie den Import offen an, in der Anzeige und im Kaufvertrag. Viele Käufer sehen den Import ohnehin in den Fahrzeugpapieren oder in der Historie. Verschweigen Sie ihn, riskieren Sie Streit nach dem Verkauf. Je nach Fall kann ein verschwiegener Import als Sachmangel nach § 434 BGB gewertet werden, etwa wenn die vereinbarte Beschaffenheit nicht stimmt.

Formulieren Sie deshalb klar, zum Beispiel: „EU-Fahrzeug, Erstzulassung in Spanien, seit 2019 in Deutschland zugelassen“. Nennen Sie auch die Anzahl der Vorbesitzer im In- und Ausland. Dieser Ratgeber ersetzt keine Rechtsberatung.

Verkaufswege und Preisfindung

Beim Privatverkauf erreichen Sie Käufer, die gezielt nach einem bestimmten Modell suchen. Viele von ihnen akzeptieren einen Reimport, wenn Preis und Zustand stimmen. Vergleichen Sie Ihr Angebot mit ähnlichen Fahrzeugen und rechnen Sie mit Fragen zu Herkunft und Ausstattung. Achten Sie beim Vergleich darauf, auch andere Reimporte heranzuziehen. Nur so bekommen Sie ein realistisches Bild. Online-Bewertungen unterscheiden oft nicht zwischen deutschem und EU-Fahrzeug.

Markenhändler nehmen Reimporte in Zahlung, ziehen aber oft einen Abschlag ab. Händler, die selbst mit EU-Fahrzeugen handeln, bewerten realistischer. Ein Autoankauf ist sinnvoll, wenn Sie schnell und ohne Diskussionen verkaufen möchten.

Bei Importen von außerhalb der EU ist der Käuferkreis kleiner. Hier zählen vollständige Zulassungsunterlagen, Gutachten zu Umbauten und Nachweise zur Laufleistung besonders. Achten Sie darauf, ob der Tacho ursprünglich in Meilen angezeigt hat, und nennen Sie die umgerechnete Laufleistung korrekt.

Verkauf an Autoankauf Stern

Autoankauf Stern kauft EU-Reimporte und Importfahrzeuge bundesweit an – unabhängig vom Herkunftsland und auch mit Mängeln. Nennen Sie uns Modell, Erstzulassung, Herkunft und Zustand. Sie erhalten ein unverbindliches Angebot unter 01522 5236 245.

Wir holen Ihr Auto kostenlos ab, meist innerhalb von 24 Stunden. Kaufvertrag und Abmeldung sind inklusive. Die Auszahlung erfolgt sofort bar oder per Echtzeitüberweisung.

Häufige Fragen: EU-Reimport und Importfahrzeug verkaufen

Ja, das ist dringend zu empfehlen. Nennen Sie den Import in der Anzeige und im Kaufvertrag, um späteren Streit zu vermeiden.

Oft erzielen Reimporte etwas geringere Preise. Wie groß der Unterschied ist, hängt von Modell, Ausstattung und Zustand ab.

In der Regel gilt die Herstellergarantie EU-weit. Sie beginnt meist mit der Erstzulassung oder Auslieferung im Ausland.

Die Übereinstimmungsbescheinigung des Herstellers. Sie bestätigt, dass das Fahrzeug der EU-Typgenehmigung entspricht.

Ja, wenn das Fahrzeug in Deutschland zugelassen ist oder die Unterlagen vollständig sind. Sprechen Sie uns einfach an.

Hinweis zur Entstehung: Für Recherche und Formulierung wurde KI eingesetzt. Alle Angaben wurden von unserem Team geprüft.

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