Der 2.3 dCi mit dem Code M9T ist der Motor der Transporter-Generation X62. Er kam 2010 im Renault Master III und den Schwestermodellen Opel Movano B und Nissan NV400. Später zog er auch in den Pick-up Nissan Navara ein, dazu in Renault Alaskan und Mercedes X-Klasse. Der Master III war mit Front- und Hinterradantrieb erhältlich.
Der M9T gilt als kräftig und grundsätzlich langlebig. Gerade im harten Lieferalltag treten aber typische Schäden auf: festsitzende oder korrodierte Injektoren, gelängte Steuerketten sowie Probleme mit AGR, DPF und AdBlue. Diese Seite zeigt, was dahintersteckt und wann sich die Reparatur rechnet.
Das Wichtigste in Kürze
- Der M9T treibt den Master III und seine Schwestermodelle von 2010 bis etwa 2024 an.
- Wasser im Injektorschacht kann Injektoren korrodieren lassen, der Ausbau wird dann teuer.
- Die Steuerkette kann sich bei hoher Laufleistung und schlechter Ölpflege längen.
- AGR und DPF leiden besonders bei Verteilerverkehr mit vielen Stopps.
- Die 125-PS-Version gilt unter Kennern als besonders unauffällig.
