Der 1.5 dCi mit dem Motorcode K9K ist einer der meistgebauten Dieselmotoren Europas. Renault stellte ihn 2001 im Clio II vor. Danach landete er in fast jedem Modell der Allianz: vom Dacia Sandero über den Nissan Qashqai bis zur Mercedes A-Klasse. Der kleine Vierzylinder hat einen Graugussblock, einen Aluminium-Zylinderkopf mit acht Ventilen und einen Zahnriemen.
Sein Ruf ist gemischt. Gut gewartet läuft er sehr lange und verbraucht wenig. Bei frühen Versionen und schlechter Ölpflege drohen aber Lagerschäden an der Kurbelwelle. Hier lesen Sie, welche Baujahre heikel sind, woran Sie Probleme früh erkennen und wann sich eine Reparatur rechnet.
Das Wichtigste in Kürze
- Der K9K steckt in Renault-, Dacia-, Nissan- und Mercedes-Modellen.
- Bekannteste Schwachstelle sind verschlissene Pleuel- und Kurbelwellenlager, vor allem bei frühen Motoren.
- Die Delphi-Einspritzung reagiert empfindlich auf schlechten Diesel, Luft im System und verstopfte Filter.
- Spätere Generationen ab etwa 2010/2013 gelten als deutlich standfester.
- Kurze Ölwechselintervalle sind der wichtigste Schutz für diesen Motor.


