Die kleinen Dreizylinder-Turbos von Renault tragen die Codes H4Bt (0.9 TCe, 898 cm³) und H4Dt (1.0 TCe, 999 cm³). Der 0.9 TCe kam 2012 im Clio IV und im Dacia Sandero II. Ab 2018 übernahm der größere 1.0 TCe, etwa im Clio V, Captur II, Sandero III und Duster II. Die Ableger mit Autogas ab Werk heißen bei Dacia ECO-G.
Beide Motoren sind sparsam und für den Alltag ausreichend kräftig. Auffällig sind vor allem Steuerkette und Nockenwellenversteller, beim älteren 0.9 TCe auch Ölverbrauch. Zudem fehlen hydraulische Ventilstößel. Hier lesen Sie, was das konkret für Wartung, Kosten und die Entscheidung zur Reparatur bedeutet.
Das Wichtigste in Kürze
- H4Bt (0.9 TCe) und H4Dt (1.0 TCe) sind Dreizylinder-Turbobenziner mit Steuerkette.
- Steuerkette und Einlass-Nockenwellenversteller können ab etwa 100.000 km Geräusche machen.
- Der 0.9 TCe neigt eher zu Ölverbrauch als der neuere 1.0 TCe.
- Das Ventilspiel muss mechanisch geprüft werden, besonders wichtig bei Autogas.
- Software-Updates beheben bei frühen 1.0 TCe Ruckeln und Leistungslöcher.

