Der 1.6 dCi mit dem Code R9M kam 2011 als Energy dCi 130 im Scénic III auf den Markt. Er löste die 1.9- und teils die 2.0-Diesel ab. Renault und Nissan bauten ihn in Kompaktwagen, SUVs und Transporter. Im Trafic III, Opel Vivaro B und Fiat Talento arbeitet er als Nutzfahrzeugmotor, teils mit zwei Turboladern. Mercedes nutzt ihn im Vito und in der C-Klasse.
Der R9M gilt grundsätzlich als solide Konstruktion mit Steuerkette. Ärger machen vor allem Abgasnachbehandlung, AGR-System und Einspritzung. Auf dieser Seite erfahren Sie, welche Schäden typisch sind, wie Sie sie erkennen und was eine Reparatur ungefähr kostet.
Das Wichtigste in Kürze
- Der R9M ist ein moderner 1,6-Liter-Diesel mit Steuerkette, Einfach- oder Biturbo-Aufladung.
- Häufigste Baustellen sind AGR-Ventil, AGR-Kühler und Partikelfilter.
- Die Steuerkette kann sich bei schlechter Ölpflege vorzeitig längen.
- Im Transporter mit vielen Kurzstrecken ist die Belastung besonders hoch.
- Gut gewartet gilt der Motor als langlebig.



