Reparieren oder verkaufen?
Bei einem Auto mit gutem Gesamtzustand und ordentlichem Restwert lohnt sich die Reparatur meist. Vor allem eine DPF-Reinigung ist überschaubar teuer. Danach besteht das Auto wieder die Abgasuntersuchung und lässt sich normal verkaufen.
Anders bei älteren Fahrzeugen. Muss ein teurer Kat-DPF-Kombi getauscht werden und stehen weitere Reparaturen an, übersteigen die Kosten schnell den Fahrzeugwert. Bedenken Sie auch: Fahren Sie weiterhin vor allem Kurzstrecke, kann sich der neue Filter erneut zusetzen. Dann ist ein Verkauf oft die bessere Lösung.
Beim Privatverkauf sind Autos mit Abgasproblemen schwer zu vermitteln. Viele Käufer brauchen ein Auto mit gültiger Plakette. Händler bieten meist wenig. Ein Autoankauf, der auch defekte Fahrzeuge kauft, ist oft der direkteste Weg. Übrigens: Katalysatoren enthalten wertvolle Edelmetalle. Auch ein defekter Kat hat daher noch einen Materialwert, den seriöse Ankäufer einkalkulieren.
Prüfen Sie außerdem, ob noch Garantie oder Kulanz infrage kommt. Bei jüngeren Fahrzeugen mit lückenlosem Serviceheft zeigen sich Hersteller manchmal entgegenkommend.