Verkaufswege und Preisfindung
Beim Privatverkauf finden Sie oft Käufer, die selbst schrauben oder schweißen können. Für sie ist ein rostiges Auto mit gutem Motor interessant. Beschreiben Sie die Roststellen genau und zeigen Sie sie auf Fotos. Das spart Ihnen Diskussionen bei der Besichtigung.
Händler nehmen Autos mit starkem Rost oft nur zu niedrigen Preisen in Zahlung. Sie müssen die Reparatur und das Verkaufsrisiko einkalkulieren. Ein Autoankauf, der auch beschädigte Fahrzeuge kauft, ist häufig die schnellere Alternative. Fahrzeuge mit starker Durchrostung gehen dort zum Beispiel in den Export oder in die Teileverwertung.
Für einen fairen Preis sollten Sie mehrere Angebote vergleichen. Geben Sie überall dieselben Infos an: Modell, Baujahr, Laufleistung, Rost-Stellen und Termin der letzten Hauptuntersuchung.
Ein Tipp für die Vorbereitung: Lassen Sie das Auto vor dem Verkauf auf eine Hebebühne nehmen. Viele Werkstätten machen das gegen eine kleine Gebühr. Fotografieren Sie dabei den Unterboden. So können Sie Interessenten den Zustand ehrlich zeigen. Gleichzeitig wissen Sie selbst genau, ob nur ein Schweller betroffen ist oder ob der Rost schon an mehreren tragenden Stellen sitzt. Das stärkt Ihre Position bei der Preisverhandlung.