Was heißt „nicht fahrbereit“ eigentlich?
Nicht fahrbereit bedeutet: Das Auto kann aus technischen Gründen nicht sicher oder gar nicht gefahren werden. Das ist etwas anderes als „nicht verkehrstauglich“. Ein Auto ohne gültige Hauptuntersuchung kann technisch einwandfrei laufen. Ein fahrbereites Auto kann umgekehrt schwere Mängel haben.
Die Gründe sind sehr unterschiedlich. Manche sind schnell behoben, andere kosten mehr, als das Auto wert ist. Für den Verkauf ist es wichtig, die Ursache so gut wie möglich zu kennen. Denn davon hängt der Preis ab.
Besonders häufig sind Standschäden. Steht ein Auto über viele Monate, entlädt sich die Batterie, Reifen bekommen Standplatten und Bremsen setzen Flugrost an. Auch Dichtungen und Schläuche können porös werden. Solche Schäden sind oft weniger dramatisch, als sie wirken. Nennen Sie Käufern deshalb immer, wie lange das Auto schon steht.
- Leere oder defekte Batterie nach langer Standzeit
- Defekter Anlasser, Lichtmaschine oder Kraftstoffpumpe
- Platte oder poröse Reifen, festgerostete Bremsen
- Elektronikfehler, Wegfahrsperre oder verlorene Schlüssel
- Schwere Defekte wie Motor- oder Getriebeschaden