Ehrlich verkaufen: Fotos, Beschreibung, Kaufvertrag
Verstecken Sie Schäden nicht. Fotografieren Sie Kratzer und Dellen bei Tageslicht und aus der Nähe. Das wirkt ehrlich und spart Ihnen enttäuschte Besichtigungen. Käufer, die schon vorher Bescheid wissen, verhandeln meist fairer.
Nennen Sie in der Anzeige konkret, wo die Schäden sind. Zum Beispiel: „Kratzer an der Fahrertür, ca. 10 cm, kleine Delle an der hinteren Stoßstange“. Solche Angaben wirken glaubwürdiger als allgemeine Formulierungen wie „leichte Gebrauchsspuren“. Interessenten können dann selbst entscheiden, ob sie der Schaden stört.
Listen Sie alle bekannten Schäden im Kaufvertrag auf. Als Privatverkäufer können Sie die Sachmängelhaftung ausschließen. Bewusst verschwiegene Mängel sind davon aber nicht gedeckt. Das gilt vor allem für Rost oder reparierte Unfallschäden unter dem Lack. Dieser Ratgeber ersetzt keine Rechtsberatung.
Ein Tipp: Waschen und saugen Sie das Auto vor dem Verkauf gründlich. Ein sauberes Auto mit ehrlich dokumentierten Kratzern wirkt besser als ein schmutziges Auto, bei dem der Käufer Schäden erst selbst entdeckt.