Warum Wasserschäden am Auto so heikel sind
Ein modernes Auto steckt voller Elektronik. Viele Steuergeräte, Kabelstränge und Stecker sitzen tief im Fahrzeug, zum Beispiel unter den Sitzen oder im Fußraum. Kommt Wasser an diese Bauteile, können Kurzschlüsse und Korrosion entstehen. Manche Fehler treten sofort auf, andere erst nach Wochen.
Auch der Innenraum leidet. Teppiche, Dämmmatten und Polster saugen sich voll. Trocknen sie nicht vollständig, entstehen Schimmel und Geruch. Bei Hochwasser kommen Schlamm, Öl und Abwasser hinzu. Das macht die Reinigung aufwendig.
Wie schwer der Schaden ist, hängt vor allem davon ab, wie hoch das Wasser stand und wie lange. Auch die Art des Wassers spielt eine Rolle: Salzwasser und verschmutztes Hochwasser greifen Metall und Elektronik stärker an als klares Regenwasser.
Achten Sie auch darauf, ob der Schaden schon einige Tage zurückliegt. Je länger Feuchtigkeit im Auto bleibt, desto größer werden Korrosion und Schimmel.
- Wasser bis zum Schweller: oft nur Teppich und Dämmung betroffen
- Wasser bis zu den Sitzen: Steuergeräte und Kabel meist betroffen
- Wasser bis zum Armaturenbrett oder höher: häufig wirtschaftlicher Totalschaden