Der 1.6 HDi ist einer der meistgebauten Diesel Europas. PSA hat ihn zusammen mit Ford entwickelt, der interne Code lautet DV6. Er steckt in fast allen Peugeot- und Citroën-Modellen der 2000er- und 2010er-Jahre. Bei Ford heißt er 1.6 TDCi, bei Volvo 1.6D oder D2, bei Mazda MZ-CD. Ab 2013 kam die Euro-6-Version als 1.6 BlueHDi.
Der Motor ist sparsam und im Kern solide. Er reagiert aber empfindlich auf schlechte Ölpflege. Ihr Hauptproblem ist der Turbolader, der oft nicht aus eigener Schuld stirbt. Dieser Beitrag zeigt die Zusammenhänge, die Unterschiede zwischen 16V und 8V und realistische Kosten.
Das Wichtigste in Kürze
- Die meisten Turboschäden entstehen durch Ölkohle, die die Ölzufuhr des Laders verstopft.
- Undichte Dichtscheiben unter den Einspritzdüsen verschmutzen das Öl zusätzlich.
- Die 8-Ventil-Versionen ab etwa 2010 gelten als robuster als die frühen 16-Ventiler.
- Viele PSA-Modelle nutzen einen Partikelfilter mit Additivtank, der Wartung braucht.
- Mit kurzen Ölwechselintervallen erreicht der Motor hohe Laufleistungen.



