Der 1.0 EcoBoost ist ein kleiner Dreizylinder-Turbobenziner mit Direkteinspritzung. Ford hat ihn 2012 im Focus und im Fiesta eingeführt. Später kam er in fast jede kleine und kompakte Baureihe: vom B-Max über den EcoSport bis zum Puma. Er hat mehrfach den Preis „Motor des Jahres“ gewonnen. Seit 2018 gibt es ihn mit Zylinderabschaltung, seit 2020 auch als Mild-Hybrid mit 48-Volt-Technik.
Sein Ruf hängt an einem Bauteil: dem Zahnriemen, der im Motoröl läuft. Er ist leise und reibungsarm, verzeiht aber kein falsches oder altes Öl. Hier lesen Sie, wie es zu den gefürchteten Motorschäden kommt, woran Sie Warnzeichen erkennen und mit welchen Kosten Sie rechnen müssen.
Das Wichtigste in Kürze
- Der Zahnriemen und der Antriebsriemen der Ölpumpe laufen im Motoröl und reagieren empfindlich auf falsches oder zu altes Öl.
- Riemenabrieb kann das Ansaugsieb der Ölpumpe verstopfen und so den Öldruck zusammenbrechen lassen.
- Frühe Baujahre hatten ein Problem mit einem Kühlmittelschlauch, der bei Hitze versagen konnte.
- Mit Ford-freigegebenem Öl und kurzen Ölwechselintervallen hält der Motor deutlich länger.
- Ein Motorschaden übersteigt bei älteren Fiesta oder Focus schnell den Restwert des Autos.

