Der 3.2 TDCi ist ein Fünfzylinder-Diesel aus Fords Puma-Familie. In Europa kennen ihn die meisten aus dem Ranger PX, der von 2012 bis 2019 mit 200 PS und 470 Nm angeboten wurde, besonders als Wildtrak. Zuvor trieb er bereits den Transit mit Heckantrieb an. In Übersee steckt er auch im Ford Everest und im Mazda BT-50.
Der Motor hat viel Drehmoment, eine Steuerkette und gilt grundsätzlich als zäh. Probleme machen vor allem Anbauteile: das wassergekühlte AGR-Ventil, das Kraftstoffsystem und Ladeluftleitungen. Hier lesen Sie, welche Warnzeichen zählen und wann eine Reparatur sinnvoll ist.
Das Wichtigste in Kürze
- Der 3.2 TDCi hat fünf Zylinder, eine Steuerkette und 200 PS.
- Ein undichtes, wassergekühltes AGR-Ventil kann Kühlmittel verlieren und den Motor gefährden.
- Schäden im Kraftstoffsystem können bis zu gerissenen oder gelochten Kolben führen.
- Gerissene Kunststoff-Ladeluftrohre verursachen Leistungsverlust oft ohne Fehlercode.
- Ab 2019 ersetzte Ford den Fünfzylinder im Ranger durch den 2.0 EcoBlue.

