Unter „1.5 Diesel“ hat Ford seit 2012 zwei verwandte, aber technisch unterschiedliche Motoren verkauft. Der 1.5 TDCi ist eine Weiterentwicklung des 1.6 TDCi mit kleinerer Bohrung. Ab etwa 2017/2018 folgte der 1.5 EcoBlue, der auf einem neueren PSA-Diesel basiert. Beide stecken in fast allen kleinen und kompakten Fords, vom Fiesta über Focus und Kuga bis zum Transit Connect.
Grundsätzlich gelten beide als solide Alltagsdiesel. Schwachpunkte sind Abgasrückführung, Partikelfilter und beim EcoBlue eine kurze Kette zwischen den Nockenwellen. Hier erfahren Sie, welche Version Sie fahren und welche Kosten realistisch sind.
Das Wichtigste in Kürze
- Der 1.5 TDCi stammt vom 1.6 TDCi ab und hat einen klassischen Zahnriemen.
- Der 1.5 EcoBlue kommt aus der PSA-Entwicklung und hat zusätzlich eine kurze Kette zwischen den Nockenwellen.
- Bei beiden verkokt das AGR-Ventil im Stadtverkehr schnell.
- Für Ford-Diesel gibt es eine Software-Aktion zum Partikelfilter.
- Bei guter Pflege sind Laufleistungen um 250.000 km und mehr realistisch.

