Die 1.25- und 1.4-Liter-Benziner gehören zur Sigma-Familie, die Ford mit Yamaha entwickelt hat. Anfangs hießen sie Zetec-SE, später Duratec. Ab 1995 trieben sie den Fiesta an, dazu den Fusion, den Puma der ersten Generation, Focus-Basisversionen und den B-Max. Mit 60 bis 96 PS sind sie klassische Alltagsmotoren für Stadt und Landstraße.
Die gute Nachricht vorweg: Die Motoren gelten als zuverlässig und haben keine typische Konstruktionsschwäche, die reihenweise zu Motorschäden führt. Probleme entstehen meist durch Alter und vernachlässigte Wartung. Hier lesen Sie, worauf es ankommt und wann sich eine Reparatur nicht mehr lohnt.
Das Wichtigste in Kürze
- Die kleinen Duratec-Motoren gelten als robust und wartungsfreundlich.
- Der Zahnriemen ist die wichtigste Wartungsposition, das Intervall hängt vom Baujahr ab.
- Ab etwa Baujahr 2007 sind Probleme mit Zündkerzen bekannt.
- Rissige Kurbelgehäuse-Entlüftungsschläuche ziehen Falschluft und lassen die Drehzahl schwanken.
- Bei älteren Fiesta und Fusion übersteigen größere Reparaturen schnell den Fahrzeugwert.
