Der Puma-Diesel war über 15 Jahre das Arbeitspferd im Ford Transit. Bis etwa 2006 fuhr der Transit mit Heckantrieb mit dem 2.4 TDCi, ab 2006 kam der 2.2 TDCi für Front- und später auch Heckantrieb. Der Transit Custom und der Ranger PX nutzten den 2.2 ebenfalls. Bei Peugeot Boxer, Citroën Jumper und Land Rover Defender steckt derselbe Motor unter anderem Namen.
Der Motor ist robust gebaut und hat eine Steuerkette statt Zahnriemen. Sein bekanntestes Problem sind verkokte Einspritzdüsen, die über Jahre zu Kolbenschäden führen können. Hier erfahren Sie, welche Baujahre betroffen sind und worauf Sie bei Transporter und Wohnmobil achten sollten.
Das Wichtigste in Kürze
- Beim 2.2 TDCi mit Euro 4 (vor allem 2006–2011) können verkokte Düsen zu Rissen im Brennraum und Kolbenschäden führen.
- Selten bewegte Fahrzeuge wie Wohnmobile sind besonders gefährdet.
- Die Steuerkette hält lange, sollte aber ab etwa 150.000 km beobachtet werden.
- Verunreinigter Diesel kann die Hochdruckpumpe verschleißen und Späne ins System tragen.
- Ab 2016 löste der 2.0 EcoBlue den 2.2 TDCi im Transit ab.



