Der 1.6 TDCi ist ein Vierzylinder-Diesel, den Ford gemeinsam mit PSA (Peugeot und Citroën) entwickelt hat. Bei PSA heißt er 1.6 HDi, intern DV6. Ford setzte ihn ab 2004 im Focus und C-Max ein, später im Fiesta, B-Max und Transit Connect. Bis etwa 2010 gab es ihn als 16-Ventiler, danach als überarbeiteten 8-Ventiler.
Der Motor ist sparsam und die Teile sind günstig. Bekannt ist er aber für eine Fehlerkette: Undichte Injektordichtungen erzeugen Ölkohle, die das Sieb in der Ölleitung zum Turbo verstopft. Dann stirbt der Turbolader an Ölmangel. Hier lesen Sie, wie Sie das erkennen und verhindern.
Das Wichtigste in Kürze
- Ein verstopftes Sieb in der Ölzuleitung lässt den Turbolader trocken laufen.
- Undichte Kupferdichtungen an den Injektoren sind oft der Anfang der Fehlerkette.
- Frühe 16-Ventiler neigten zu Nockenwellenverschleiß und Problemen am Kettenspanner.
- Kurzstrecke setzt Partikelfilter und AGR-Ventil zu.
- Mit kurzen Ölwechselintervallen und regelmäßiger Autobahnfahrt hält der Motor lange.


