Der 1.6 Ti-VCT ist ein Vierzylinder-Saugbenziner aus der Sigma-Familie, die Ford gemeinsam mit Yamaha entwickelt hat. „Ti-VCT“ steht für zwei unabhängig verstellbare Nockenwellen. Er kam 2004 im Focus Mk2 und C-Max und steckte später im Fiesta, B-Max, Mondeo und Focus Mk3. Ohne Turbo und ohne Direkteinspritzung ist er technisch einfach aufgebaut.
Der Motor gilt als einer der unkompliziertesten Ford-Benziner seiner Zeit. Seine bekannte Schwachstelle sind die Nockenwellenversteller, vor allem bei frühen Motoren. Hier lesen Sie, welche Baujahre betroffen sind, was Sie bei der Wartung beachten müssen und mit welchen Kosten Sie rechnen sollten.
Das Wichtigste in Kürze
- Der 1.6 Ti-VCT hat keinen Turbo und keine Direkteinspritzung und gilt als vergleichsweise robust.
- Frühe Nockenwellenversteller können klappern oder festgehen, spätere Versionen halten länger.
- Hydraulische Stößel fehlen, das Ventilspiel muss bei Bedarf eingestellt werden.
- Zündspulen, Zündkabel und Kurbelwellendichtringe sind typische Verschleißteile.
- Ein Motorschaden ist selten, Reparaturen lohnen sich wegen des niedrigen Fahrzeugwerts aber nicht immer.
