Hinter „1.5 EcoBoost“ stecken bei Ford zwei verschiedene Motoren. Ab 2014 war es ein Vierzylinder, abgeleitet vom 1.6 EcoBoost. In Focus, C-Max und Kuga lief er bis etwa 2019, im Mondeo bis 2022. Er steckt vor allem im Focus Mk3, C-Max, Kuga Mk2 und Mondeo. Ab 2018 folgte ein neu entwickelter Dreizylinder mit dem Projektnamen „Dragon“. Ihn finden Sie im Focus Mk4, im Kuga Mk3 sowie im Fiesta ST und Puma ST mit 200 PS.
Beide teilen sich den Namen, nicht aber die Schwachstellen. Beim Vierzylinder geht es vor allem um Kühlmittel, das in die Zylinder gelangt. Beim Dreizylinder stehen der Zahnriemen im Öl und ein Rückruf wegen undichter Einspritzventile im Fokus. Hier erfahren Sie, welche Version Sie haben und worauf Sie achten sollten.
Das Wichtigste in Kürze
- Der Vierzylinder (ab 2014, im Mondeo bis 2022) ist für Haarrisse im Block und schleichenden Kühlmittelverlust bekannt.
- Ford hat den Motorblock laut Fachberichten etwa ab Mitte 2019 überarbeitet.
- Der Dreizylinder „Dragon“ hat Saugrohr- und Direkteinspritzung sowie einen Zahnriemen im Ölbad.
- Für den Kuga mit 1.5 EcoBoost läuft ein Rückruf wegen rissiger Einspritzventile (Bauzeit 19.11.2018 bis 28.05.2024).
- Die Motorvariante erkennen Sie an der Zylinderzahl im Fahrzeugschein oder an der Leistungsangabe.






