Der 2.0 EcoBlue ist Fords eigener Vierzylinder-Diesel, entwickelt unter dem Projektnamen „Panther“. Er kam 2016 im Transit und Transit Custom auf den Markt. Ab 2018 ersetzte er auch in Focus, Mondeo, S-Max, Galaxy und später im Kuga den älteren 2.0 TDCi. Im Ranger und im Edge gibt es ihn zusätzlich als Biturbo mit bis zu 238 PS.
Eine Besonderheit prägt seine Wartung: Die Nockenwellen werden über einen Zahnriemen im Motoröl angetrieben, auch die Ölpumpe läuft über einen Riemen. Der Motor gilt bei gewissenhafter Pflege als unproblematisch. Hier lesen Sie, wo die Risiken liegen und welche Kosten drohen.
Das Wichtigste in Kürze
- Der Zahnriemen und der Ölpumpenriemen laufen im Öl und brauchen das richtige Öl in kurzen Abständen.
- Beim Transit gab es einen Rückruf, weil Kraftstoff das Öl verdünnte und den Riemen vorzeitig verschleißen ließ.
- Partikelfilter, AGR-Ventil und AdBlue-System sind die häufigsten Werkstattthemen.
- Der Biturbo im Ranger kann eine schwergängige Bypass-Klappe zwischen den Ladern entwickeln.
- Überhitzung verträgt der Motor schlecht, die Zylinderkopfdichtung kann schnell leiden.


