Der M57 ist der Reihensechszylinder-Diesel, der BMW ab 1998 den Ruf als Hersteller kraftvoller Selbstzünder einbrachte. Er lief in Steyr vom Band und trieb 330d, 530d, 730d, X5 und sogar den Range Rover an. Mit 2,5 oder 3,0 Litern Hubraum leistete er je nach Ausbaustufe 150 bis 286 PS. 2008 bis 2010 löste ihn der N57 ab.
Unter Kennern gilt der M57 als einer der besten Diesel seiner Zeit. Er läuft seidig, zieht kräftig und hält bei guter Pflege sehr lange. Ein paar Schwachstellen sollten Sie trotzdem kennen. Allen voran die Drallklappen und der Schwingungsdämpfer an der Kurbelwelle. Hier erfahren Sie, worauf es ankommt.
Das Wichtigste in Kürze
- Der M57 gilt als sehr robuster Diesel mit hohem Laufleistungspotenzial.
- Die Drallklappen sind die gefährlichste Schwachstelle, vor allem bei älteren Ausführungen.
- Der Gummi im Schwingungsdämpfer der Kurbelwelle kann sich mit dem Alter ablösen.
- Bei Motoren von etwa 2003 bis 2005 wird die Ansaugbrücke öfter undicht.
- Die Steuerkette sitzt vorn und macht in der Regel keine Probleme.





