Der N63 ist der 4,4-Liter-V8 mit zwei Turboladern, den BMW 2008 im X6 xDrive50i vorstellte. Danach kam er in 550i, 650i, 750i, X5 50i und später in M550i, M850i und den M50i-Modellen zum Einsatz. Er war der erste Serienmotor, bei dem die Turbolader im V zwischen den Zylinderbänken sitzen. BMW nennt das „Hot-V“.
Das Konzept bringt viel Leistung und schnelles Ansprechen. Es erzeugt aber auch sehr viel Hitze im Motorraum. Vor allem die frühen N63 sind für hohen Ölverbrauch und zahlreiche teure Defekte bekannt. Spätere Versionen gelten als deutlich besser. Hier erfahren Sie, welche Probleme typisch sind und wann sich eine Reparatur rechnet.
Das Wichtigste in Kürze
- Der frühe N63 (2008–2012) gilt als einer der problemanfälligsten BMW-Motoren seiner Zeit.
- Hoher Ölverbrauch durch Ventilschaftdichtungen ist das bekannteste Problem.
- Die Hitze im Hot-V altert Dichtungen, Schläuche und Leitungen schneller.
- Die überarbeiteten Versionen ab 2012/2013 (N63TÜ) sind spürbar zuverlässiger.
- Reparaturen am V8 sind wegen der engen Bauweise teuer.






