Der Prince-Motor ist eine Gemeinschaftsentwicklung von BMW und PSA (Peugeot/Citroën). Im Mini steckt er von 2006 bis etwa 2016 in der zweiten Generation: R56, Clubman, Cabrio, Coupé, Roadster, Countryman und Paceman. Bei Mini heißen die Varianten N12 und N16 (Sauger) sowie N14 und N18 (Turbo). Die Leistung reicht von 75 PS im One bis 218 PS im John Cooper Works GP.
Der Prince hat bei Mini-Fans einen gemischten Ruf. Vor allem frühe Motoren, allen voran der N14 im Cooper S, sind für Steuerkettenprobleme, Ölverbrauch und Verkokung bekannt. Die überarbeiteten Versionen N16 und N18 ab 2010 gelten als deutlich besser. Hier lesen Sie, welche Variante welche Schwächen hat und was Reparaturen ungefähr kosten.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Steuerkette mit hydraulischem Spanner ist bei allen Varianten der bekannteste Schwachpunkt.
- Der N14 im Cooper S (2006–2010) gilt als anfälligste Version.
- N16 und N18 ab 2010 sind überarbeitet und deutlich weniger problematisch.
- Die Turbo-Direkteinspritzer N14 und N18 neigen zu verkokten Einlassventilen.
- Ölmangel ist der häufigste Auslöser für schwere Prince-Schäden.

