Mit dem N20 kehrte BMW 2011 zum Turbo-Vierzylinder zurück. Er ersetzte im Großteil der Modellpalette die Saug-Sechszylinder und Vierzylinder-Sauger. Sie finden ihn im 320i und 328i, im 520i und 528i, im X1, X3, Z4 und im 125i. Mit 156 bis 245 PS bietet er viel Leistung bei moderatem Verbrauch.
Bekannt ist der N20 vor allem für ein Problem: Die Kunststoff-Führungsschienen der Steuerkette können brechen. Betroffen sind vor allem Motoren bis Anfang 2015. Danach baute BMW überarbeitete Teile ein. Diese Seite erklärt, wie Sie das Problem erkennen, was die Reparatur kostet und welche weiteren Schwachstellen es gibt.
Das Wichtigste in Kürze
- Kritisch sind die Kunststoff-Kettenführungen der Motoren von 2011 bis Anfang 2015.
- Ein Heulen um 4.000 U/min gilt als typisches Frühwarnzeichen.
- Die Kette sitzt vorne, für den Wechsel muss unter anderem die Ölwanne herunter – das kostet Arbeitszeit.
- Ölfiltergehäuse, Ventildeckel und elektrische Wasserpumpe sind weitere bekannte Baustellen.
- Motoren ab 2015 mit neuen Führungen gelten als deutlich weniger gefährdet.






