Der B57 hat 2015 den N57 abgelöst und ist heute der Sechszylinder-Diesel in nahezu allen großen BMW: vom 330d über 530d und 730d bis zu X5, X7 und 840d. Er gehört zum modularen Baukasten mit 500 cm³ je Zylinder und teilt sich viele Teile mit dem Vierzylinder B47. Je nach Version hat er einen, zwei oder sogar vier Turbolader.
Der B57 gilt bisher als zuverlässiger Motor ohne große Serienschäden. Bekannt sind vor allem Probleme an der Abgasrückführung und am Abgasreinigungssystem. Diese Seite fasst zusammen, was tatsächlich häufiger vorkommt, was es kostet und wann sich bei einem Schaden die Reparatur noch rechnet.
Das Wichtigste in Kürze
- Der B57 gilt als robust und hat bislang keine typische Serienschwäche wie Lagerschäden.
- Der AGR-Kühler kann undicht werden; frühe Baujahre fielen unter einen Rückruf.
- Der Quad-Turbo (400 PS) ist technisch aufwendig und teuer in der Reparatur.
- Ab 2020 haben die meisten Versionen einen 48-Volt-Mildhybrid.
- Kurzstrecke schadet Partikelfilter und AdBlue-System am meisten.





