Der N54 war 2006 der erste aufgeladene Reihensechszylinder-Benziner von BMW. Zwei kleine Turbolader, Direkteinspritzung und 306 bis 340 PS machten 335i und 135i zu Fahrspaß-Legenden. Später folgten 535i, 740i, X6 35i und Z4 35i. Bis 2016 lief er im Z4 vom Band, im Großteil der Modelle ersetzte ihn ab 2009 der N55.
Der Motorblock selbst gilt als extrem stabil, weshalb Tuner ihn lieben. Die Anbauteile haben aber einen schlechten Ruf: Hochdruckpumpe, Injektoren, Wastegates und Wasserpumpe sorgten für viele Werkstattbesuche. Hier erfahren Sie, was davon heute noch relevant ist und was es kostet.
Das Wichtigste in Kürze
- Der Grundmotor des N54 ist sehr robust und verträgt viel Leistung.
- Die Hochdruckpumpe war die bekannteste Schwachstelle der frühen Jahre.
- Rasselnde Wastegates bedeuten oft den Tausch beider Turbolader.
- Wasserpumpe, Injektoren und Öldichtungen sind teure Verschleißteile.
- Ein N54 ohne Wartungsnachweise ist ein finanzielles Risiko.



