Der M47 ist der Vierzylinder-Diesel, mit dem BMW ab 1998 im 320d (E46) den Durchbruch bei den Selbstzündern schaffte. Er stammt aus dem Motorenwerk Steyr in Österreich und steckt im 3er, 5er, 1er und X3. Auch Rover, MG und Land Rover haben ihn verbaut. Bis 2007 gab es drei Ausbaustufen: den Ur-M47 (1.951 cm³), den M47TÜ ab 2001 und den M47TÜ2 ab 2004.
Der Motor gilt im Grundsatz als zäh. Seine Achillesferse sind die Drallklappen im Ansaugtrakt: Lösen sie sich, kann der Motor in Sekunden zerstört sein. Hier lesen Sie, welche Baujahre betroffen sind, welche weiteren Schwachstellen bekannt sind und wann sich eine Reparatur heute noch lohnt.
Das Wichtigste in Kürze
- Der M47 ist ein robuster Diesel, wenn die Drallklappen entschärft wurden.
- Die Steuerkette sitzt vorn und gilt beim M47 nicht als typischer Schwachpunkt.
- Beim E46 mit 150 PS (Baujahre etwa 2001–2003) fallen Turbolader häufiger aus.
- Die frühen Motoren bis 2001 nutzen noch eine Verteilereinspritzpumpe statt Common-Rail.
- Bei den meisten Autos mit M47 liegt der Restwert heute unter den Kosten eines Motorschadens.



