Der 2.7 TDI ist der kleine Bruder des 3.0 TDI der ersten Generation. Audi verkürzte dafür den Hub und bot den Motor ab 2004 im A6 4F und ab 2005 im A4 B7 an, später auch im A4 B8 und A5. Am bekanntesten ist der BPP mit 180 PS im A6 und A4. Viele Fahrzeuge haben Frontantrieb mit Multitronic-Getriebe, im A6 gab es den Motor auch mit Quattro.
Der Motor ist leise, durchzugsstark und bei gutem Service ausdauernd. Er teilt aber den Kettentrieb des frühen 3.0 TDI und damit dessen teuerste Schwäche. Hier lesen Sie, worauf Sie bei einem 2.7 TDI achten müssen und wann eine Reparatur noch sinnvoll ist.
Das Wichtigste in Kürze
- Der 2.7 TDI ist ein 3.0 TDI der ersten Generation mit kürzerem Hub.
- Die vier Steuerketten sitzen hinten, ein Wechsel erfordert meist den Motorausbau.
- Saugrohrklappen mit Stellmotor und Gestänge sind ein bekannter Fehler.
- Bei Fahrzeugen mit Multitronic ist oft das Getriebe das größere Risiko als der Motor.
- Wegen des niedrigen Restwerts entscheidet die Reparaturrechnung meist über die Zukunft des Autos.

