Der 1.2 TSI der Baureihe EA111 kam Ende 2009 auf den Markt. Er ersetzte in vielen Kleinwagen und Kompakten die alten Saugmotoren mit 1,4 und 1,6 Litern. Der kleine Vierzylinder hat einen Turbolader, Direkteinspritzung und nur zwei Ventile pro Zylinder. Es gab ihn mit 86, 90 und 105 PS, etwa im Polo V, im Golf VI, im Caddy, im Audi A1 sowie in Fabia, Yeti und Ibiza.
Bekannt ist der Motor vor allem für seine Steuerkette. Sie kann schon nach wenigen zehntausend Kilometern verschleißen. Hier erfahren Sie, welche Baujahre besonders betroffen sind, welche weiteren Schwachstellen es gibt und wie Sie die Kosten realistisch einschätzen.
Das Wichtigste in Kürze
- Der 1.2 TSI EA111 hat eine Steuerkette, die bei frühen Baujahren teils schon nach 30.000–40.000 km auffällig wurde.
- VW hat Kette, Spanner und Führungen später überarbeitet.
- Der elektrische Ladedrucksteller des Turboladers ist eine weitere bekannte Schwachstelle.
- Der Motor ist sparsam, aber schwach im Warmlauf und im Winter träge beim Heizen.
- Ab etwa 2012 folgte der EA211-1.2-TSI mit Zahnriemen und vier Ventilen pro Zylinder.



