Der EA189 2.0 TDI war ab 2007 der erste Vierzylinder-Diesel von VW mit Common-Rail-Einspritzung. Er ersetzte den lauten Pumpe-Düse-Motor und steckt in fast allen Konzernmodellen dieser Zeit: Golf 6, Passat B7, Tiguan, Audi A4, Octavia 2 und viele mehr. Weit verbreitet sind CBAB, CFFB und CFHC mit 140 PS.
Weltweit bekannt wurde dieser Motor durch den Abgasskandal 2015. Abseits davon gilt er als ordentlicher Langstreckenmotor mit einigen teuren Schwachpunkten. Hier lesen Sie, welche Folgen das Update haben kann, welche Bauteile typischerweise ausfallen und wann sich eine Reparatur rechnet.
Das Wichtigste in Kürze
- Der EA189 2.0 TDI war das Kernstück des Diesel-Abgasskandals und bekam ein Software-Update.
- Frühe Motoren mit Ausgleichswellen haben einen verschleißanfälligen Ölpumpenantrieb.
- Injektoren, Hochdruckpumpe und AGR sind die häufigsten teuren Baustellen.
- Mechanisch hält der Motor bei gutem Service oft weit über 250.000 km.
- Die Kulanzregelung für Update-Schäden war befristet und ist abgelaufen.



