Der 4.2 TDI war ab 2005 der Spitzen-Diesel im Audi A8 und ab 2007 im Q7. Später übernahmen ihn der VW Touareg V8 TDI und der Porsche Cayenne S Diesel. Zwei Turbolader und bis zu 850 Newtonmeter in den späten Versionen machen ihn zu einem der kräftigsten Pkw-Diesel seiner Zeit.
Der Grundmotor gilt als solide und hält bei guter Pflege sehr lange. Teuer wird er durch seine Größe: Viele Arbeiten erfordern den Ausbau des Motors, und acht Injektoren kosten doppelt so viel wie vier. Hier lesen Sie, welche Schwachstellen es gibt und wie Sie die Kosten realistisch einschätzen.
Das Wichtigste in Kürze
- Der 4.2 TDI ist ein Biturbo-V8 mit Common Rail und gilt im Kern als robust.
- Der Kettentrieb liegt hinten, eine Reparatur daran ist sehr teuer.
- Turbolader, Piezo-Injektoren und AGR sind die häufigsten Baustellen.
- Reparaturen kosten oft ein Vielfaches eines Vierzylinders.
- Bei älteren Q7 und A8 übersteigt eine große Reparatur schnell den Restwert.



