Der 1.0 TSI ist ein Dreizylinder-Turbobenziner aus der Motorfamilie EA211. VW setzt ihn seit 2014 ein, zuerst im Polo, danach in fast jeder Baureihe bis zur Kompaktklasse. Sie finden ihn im Golf, im T-Roc, im T-Cross, im Skoda Octavia und Kamiq, im Seat Ibiza und im Audi A1 und A3. Je nach Modell leistet er zwischen 86 und 116 PS.
Der Motor gilt insgesamt als ausgereift. Laufleistungen von 200.000 km sind keine Seltenheit. Ein paar Schwachstellen gibt es trotzdem, vor allem rund um Kühlkreislauf, Turbolader und Einspritzung. Hier lesen Sie, worauf Sie achten sollten und welche Kosten realistisch sind.
Das Wichtigste in Kürze
- Der 1.0 TSI gilt als robust und ist deutlich zuverlässiger als die frühen 1.2- und 1.4-TSI-Motoren mit Kette.
- Häufigste Schwachstelle ist das undichte Kunststoffmodul aus Wasserpumpe und Thermostat.
- Für Baujahre 2018 bis 2020 gab es einen Rückruf wegen undichter Einspritzventile.
- Der Zahnriemen ist auf eine sehr lange Laufzeit ausgelegt, sollte aber bei hohem Alter geprüft werden.
- Ein Dreizylinder läuft konstruktionsbedingt etwas rauer, das ist kein Defekt.



