Der 1.5 TSI evo löste 2017 den 1.4 TSI ab. Er gehört zur Motorfamilie EA211 und hat einen Zahnriemen. VW baut ihn mit 130 und 150 PS, später auch mit 116 PS. Unter der Bezeichnung eTSI gibt es ihn seit dem Golf VIII mit 48-Volt-Mildhybrid und DSG. Bei Audi heißt er 35 TFSI. Sie finden ihn in fast allen Kompakt- und Mittelklassemodellen von VW, Audi, Skoda, Seat und Cupra.
Bekannt wurde der Motor durch ein Ruckeln bei kaltem Motor, oft „Känguru-Effekt“ genannt. VW hat das Problem eingeräumt und per Software nachgebessert. Hier lesen Sie, welche Baujahre betroffen sind, welche weiteren Schwachstellen es gibt und was Reparaturen kosten.
Das Wichtigste in Kürze
- Frühe 1.5 TSI ab 2017, vor allem bis etwa 2019, ruckeln teils beim Anfahren mit kaltem Motor.
- VW hat ein Software-Update bereitgestellt, das das Ruckeln mildert, aber nicht immer ganz beseitigt.
- Die Zylinderabschaltung ACT kann beim Umschalten leicht spürbar sein.
- Das Kühlmittelmodul aus Kunststoff ist wie beim 1.4 TSI eine Schwachstelle.
- Mechanisch gilt der Motor als solide, Exemplare ab etwa 2020 als ausgereifter.



