Der 2.0 TFSI aus der Baureihe EA113 war 2004 einer der ersten Turbobenziner mit Direkteinspritzung in Großserie. Bekannt wurde er im Golf V GTI mit 200 PS. In stärkerer Form trieb er den Audi S3 8P, den TTS, den Golf VI R und den Scirocco R mit bis zu 272 PS an. Er steckt außerdem im Passat B6, im Audi A4 B7, im Skoda Octavia II RS und im Seat Leon Cupra.
Der Motor gilt als kräftig und tuningfreudig, aber wartungsintensiv. Typisch sind ein verschleißender Stößel an der Hochdruckpumpe, Ölverbrauch und Ablagerungen an den Einlassventilen. Hier erfahren Sie, welche Schwachstellen wirklich zählen und wie Sie die Kosten einordnen.
Das Wichtigste in Kürze
- Der EA113 hat einen Zahnriemen und eine kurze Kette zwischen den Nockenwellen.
- Der Stößel der Hochdruckpumpe kann verschleißen und dann die Nockenwelle beschädigen.
- Ölverbrauch und verkokte Einlassventile sind bei hoher Laufleistung verbreitet.
- Schubumluftventil, Zündspulen und Kurbelgehäuseentlüftung sind günstige, aber häufige Defekte.
- Gut gewartet erreicht der Motor hohe Laufleistungen, auch die starken Versionen.




