Der 1.9 TDI mit Pumpe-Düse-Einspritzung war rund zehn Jahre lang der wichtigste Diesel im VW-Konzern. Er steckt in Golf 4 und 5, Passat, Touran, Caddy, Octavia, Leon und Audi A3. Bekannte Motorkennbuchstaben sind AXR (100 PS) im Golf 4 sowie BKC und BXE (beide 105 PS) im Golf 5 und Octavia 2.
Der Motor gilt bis heute als zäh und sparsam. Viele Exemplare laufen weit über 300.000 km. Es gibt aber typische Schwachpunkte: Beim BXE kann ein Lagerschaden auftreten, und die Pumpe-Düse-Technik verlangt das richtige Öl. Hier lesen Sie, worauf es ankommt und was Reparaturen ungefähr kosten.
Das Wichtigste in Kürze
- Der 1.9 TDI PD gilt bei guter Pflege als einer der langlebigsten VW-Diesel.
- Beim BXE (105 PS, vor allem Baujahre um 2007–2009) sind Pleuellagerschäden bekannt.
- Nockenwelle und Pumpe-Düse-Elemente brauchen Öl nach VW-Norm 505.01 bzw. 507.00.
- Der Zahnriemen muss pünktlich gewechselt werden, sonst drohen Ventilschäden.
- AXR und BKC gelten als die unproblematischeren Varianten.



