Der 4.2 FSI ist ein V8-Saugmotor mit Benzin-Direkteinspritzung. Audi setzte ihn ab 2005 in zwei Charakteren ein: als drehfreudigen Sportmotor mit bis zu 450 PS im RS4, RS5 und R8 sowie als komfortablen 350-PS-Motor im A6, A8, Q7 und VW Touareg. Der Audi S5 der ersten Generation hatte ihn mit 354 PS.
Der Motor begeistert mit Klang und Drehfreude. Er ist aber teuer, wenn etwas kaputtgeht. Typisch sind Ablagerungen an den Einlassventilen, ein mit dem Alter steigender Ölverbrauch und Arbeiten an den Steuerketten, die hinten am Motor sitzen. Hier lesen Sie, was das für Ihr Auto bedeutet.
Das Wichtigste in Kürze
- Der 4.2 FSI ist ein hochdrehender V8-Sauger mit Direkteinspritzung und bis zu 450 PS.
- Verkokte Einlassventile sind ein bekanntes Thema, besonders beim RS4 B7.
- Die Steuerketten sitzen auf der Getriebeseite, ein Tausch erfordert meist den Motorausbau.
- Bei den Komfortversionen, vor allem im Q7 und Touareg, kommt Ölverbrauch durch Riefen in den Zylindern vor.
- Wartung und Reparaturen sind teuer, die Wirtschaftlichkeit hängt stark vom Modell ab.
