Der 2.0 TDI mit Pumpe-Düse-Einspritzung kam 2003 als größerer Bruder des 1.9 TDI. Intern heißt die Baureihe EA188. Sie steckt in Golf 5, Passat B6, Touran, Octavia 2, Audi A3 und A4. Es gibt ihn mit 8 und mit 16 Ventilen, meist mit 140 PS, als Sportversion mit 170 PS.
Anders als der 1.9 TDI hat der 2.0 TDI PD keinen makellosen Ruf. Je nach Motorkennbuchstabe drohen Risse im Zylinderkopf oder ein Ausfall der Ölpumpe. Welcher Motor in Ihrem Auto steckt, entscheidet also stark über das Risiko. Hier finden Sie die Unterschiede, die Warnzeichen und realistische Kosten.
Das Wichtigste in Kürze
- Zylinderkopf-Risse betreffen vor allem die frühen 16V-Motoren BKD, AZV und BMN.
- Motoren mit Ausgleichswellen (z. B. BKP, BMP, BRE, BLB) haben einen anfälligen Ölpumpenantrieb.
- Der 8V-Motor BMM gilt beim Zylinderkopf als unkritischer.
- Siemens-Piezo-Injektoren (BKP, BMP, BMM) sind teurer und anfälliger als die Bosch-Elemente.
- Der Abgasskandal betraf diese Pumpe-Düse-Motoren nicht.



