Die kleinen Dreizylinder-Diesel von VW gibt es seit 1999. Den Anfang machte der 1.2 TDI im Lupo 3L und Audi A2. Danach folgte der 1.4 TDI mit Pumpe-Düse in Polo, Fabia, Ibiza und Fox. Ab 2009 kamen Common-Rail-Versionen: der 1.2 TDI (EA189) in Spar-Modellen und ab 2014 der 1.4 TDI (EA288) mit bis zu 105 PS.
Die Motoren sind sparsam und bei guter Pflege langlebig. Sie laufen aber rauer als Vierzylinder, und einige Generationen haben bekannte Schwächen. Hier erfahren Sie, welche Version welche Probleme hat und wann sich eine Reparatur noch lohnt.
Das Wichtigste in Kürze
- Es gibt vier Generationen: 1.2 TDI PD, 1.4 TDI PD, 1.2 TDI CR (EA189) und 1.4 TDI CR (EA288).
- Beim 1.4 TDI mit Motorcode AMF sind Kurbelwellenschäden bekannt.
- Pumpe-Düse-Motoren leiden unter undichten Elementen und brüchigen Kabelbäumen.
- Der 1.2 TDI CR (CFWA) gehört zum EA189 und war vom Abgasskandal betroffen.
- Die späten 1.4 TDI CR gelten als robust, haben aber DPF- und AGR-Themen.
