Der M266 ist der Vierzylinder-Benziner der zweiten A-Klasse (W169) und der ersten B-Klasse (W245). Er lief von 2004 bis 2012 mit 1,5, 1,7 und 2,0 Litern Hubraum, als Topversion A 200 Turbo und B 200 Turbo mit 193 PS. Wie sein Vorgänger M166 ist er für das Sandwich-Konzept gebaut und sitzt stark nach vorne geneigt.
Der M266 gilt als einfacher, gutmütiger Motor ohne gravierende Serienschäden. Probleme entstehen meist durch Kurzstrecke und verschleppte Wartung. Teurer als der Motor sind bei diesen Autos oft Getriebe oder Rost. Hier lesen Sie, worauf es beim M266 ankommt.
Das Wichtigste in Kürze
- Der M266 ist ein einfach aufgebauter Motor mit einer obenliegenden Nockenwelle und zwei Ventilen pro Zylinder, meist als Saugmotor.
- Größere konstruktive Schwächen sind nicht bekannt, er gilt als unauffällig.
- Bis Baujahr 2006 fielen öfter Teile des Motormanagements aus.
- Kurzes Kettenrasseln nach dem Kaltstart deutet oft auf einen verschlissenen Kettenspanner hin.
- Größere Arbeiten am Motor sind wegen der Sandwich-Bauweise aufwendiger als üblich.

