Der M272 (V6) und der M273 (V8) waren ab 2004 die großen Saugbenziner von Mercedes. Der V6 lief als C 230 bis C 350, E 280, E 350, SLK 350, ML 350 und viele mehr, der V8 als E 500, S 500, CL 500, ML 500 oder G 500. Beide stammen aus einer gemeinsamen Entwicklung und teilen viele Bauteile.
Berühmt wurden die Motoren vor allem durch ein Zahnradproblem: Beim M272 verschleißt das Kettenrad der Ausgleichswelle, beim M273 ein Umlenkrad im Steuertrieb. Betroffen sind frühe Motoren bis etwa 2006/2007. Hier erfahren Sie, wie Sie das erkennen, welche Motornummern gelten und ob sich die Reparatur lohnt.
Das Wichtigste in Kürze
- Frühe M272 haben ein zu weiches Kettenrad an der Ausgleichswelle, das vorzeitig verschleißt.
- Beim M273 betrifft ein ähnliches Problem das Umlenkrad im Steuertrieb bis etwa September 2006.
- Typisches Warnsignal ist die Motorkontrollleuchte mit Fehlercodes zur Nockenwellenposition.
- Das Schaltsaugrohr des V6 hat einen bruchgefährdeten Kunststoffhebel.
- Spätere Motoren mit verbesserten Zahnrädern gelten als langlebig.



