Der OM651 war ab Ende 2008 der wichtigste Mercedes-Diesel. Mit 2,1 Litern Hubraum steckte er als 200, 220 und 250 CDI in C-, E- und M-Klasse, GLK, Vito und Sprinter, später auch quer eingebaut in A-, B-Klasse und CLA. Eine 1,8-Liter-Variante gab es vor allem im Transporter.
Sein Ruf ist gemischt: Die Motormechanik hält bei guter Pflege lange, doch frühe Piezo-Injektoren und die Steuerkette auf der Getriebeseite sorgten für teure Schäden. Hier erfahren Sie, welche Baujahre und Varianten betroffen sind und wie Sie einen gesunden OM651 erkennen.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Piezo-Injektoren der frühen 220 und 250 CDI fallen häufig aus, der 250 CDI behielt sie bis zum Schluss.
- Die Simplex-Steuerkette sitzt hinten am Getriebe, ein Kettenwechsel ist entsprechend teuer.
- Ein Rückruf betraf Ölverlust am Kettenspanner bei Fahrzeugen aus dem Produktionszeitraum Februar bis November 2014.
- Kühlmittelverlust am Zylinderkopf-Stutzen war Thema einer Kundendienstmaßnahme.
- Jüngere OM651 mit Magnetinjektoren gelten als deutlich unauffälliger.

